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NABU Hambergen > Aktuelles |
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Aktuelle Berichte
Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.
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Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest!
Weihnachtliche Impressionen mit der Krippe unseres Mitglieds Wolfgang Vogel
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NABU auf dem Weihnachtsmarkt
26/27.11.11: Neuer Platz und viele Besucher
Der NABU hat sich auf dem 2-tägigen Weihnachtsmarkt in Hambergen präsentiert. Der neue Platz direkt vor der neuen Volksbank lockte viele Besucher an.
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Besonders der heisse Punsch aus dem Apfelsaft der Streuobstwiese war gern genommen. Jürgen Röper und andere verkauften gerne den Saft. Wie jedes Jahr wurden dabei viele Informationen über die Natur und den NABU ausgetauscht.
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Die Nistkästen, die die Aktiven der NABU in der Werkstatt hergestellt hatten, verkauften sich wie in jedem Jahr wieder gut. Die Nistkästen sind von besonderer Qualität und in Handarbeit hergestellt.
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Eine besondere Attraktion war auch der Wolf am Stand. Die lebensechte Figur brachte unsere Wolfsbotschafterin Kerstin mit. Viele Fragen zu dem Thema wurden gestellt. Bislang gibt es in unserer Gegend ja noch keine Wölfe, so war die Wolfsfigur ein echter Hingucker, besonders für die Kinder.
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2 Tage lang waren die NABU-Aktiven auf dem Weihnachtsmarkt tätig. Gute Stimmung und viele Besucher hielten auch bei dem ab und zu regenerischen Wetter alle bei Laune.
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Spende an die KGS
21.11.2011: KGS Hambergen erhält finanzielle Hilfe vom NABU
Der NABU Hambergen unterstützt die Wiederherrichtung des Grünen Klassenzimmers der Kooperativen Gesamtschule.
In der neuen Aula der KGS fand die Übergabe der Moorpatenschaft von der achten an die siebte Klasse statt. NABU und Schule arbeiten seit acht Jahren gemeinsam an der Rettung des NSG Heilsmoor. Bisher waren 1200 Schülerinnen und Schüler im Moor dabei.
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Anlässlich des 125. Geburtstages des Automobils hatte die Daimler AG den Wettbewerb „Wir bewegen was“ ausgeschrieben, bei der der NABU Hambergen 5.000.-Euro gewann.
Als Dank für die langjährige Unterstützung übernahm der NABU die Kosten für eine neue Teichfolie, für Wasser- und Gartenpflanzen, neue Werkzeuge und Transportwagen.
Lesen Sie dazu auch den Artikel auf der Homepage der KGS dazu.
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Lesen Sie hier auch den Bericht aus dem Osterholzer Kreisblatt von Brigitte Lange.
Die Arbeiten im Heilsmoor gehen weiter. Der nächste Arbeitseinsatz findet Ende Januar 2012 statt.
(Text und Bilder: D.Wonneberger)
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Ausgleichspflanzung durchgeführt
29.10.2011: Naturschutz und Landwirtschaft…eine gute Aktion!
Nachdem uns Landwirt und Naturfreund Jürgen von Rönn angesprochen hat, ob wir vom NABU ihn bei einer Kompensationsmaßname unterstützen könnten, haben wir nicht lange nachgedacht und ihn und seine Frau Barbara unsere Hilfe angeboten.
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Die Planung (Landkreis, Baumschule) war schnell erledigt und so trafen wir uns mit 10 Personen am 29.10.2011 vor Ort.
Bei trockenen und guten Wetter pflanzten wir dann ca. 210 heimische Sträucher (Weißdorn, Pfaffenhütchen, Holunder, Hasel, Schlehe,
Kornellkirsche, Hundsrose u. Vogelkirsche) und 49 Bäume (Feldahorn, Sandbirke, Salweide, Rotbuche, Stieleiche, Eberesche u. Silberweide).
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Außerdem pflanzten wir noch je 2 Wildäpfel, Wildpflaumen u. Wildbirnen.
Bei sehr guter Stimmung und guter Vorarbeit von Jürgen waren wir dann in 4 Stunden fertig.
Anschließend haben wir es uns dann bei von Barbara von Rönn zu Hause gut gehen lassen.
Sie hat Kartoffelsalat und riesige Schnitzel aufgefahren.
Dabei gab es tolle und nette Gespräche und wir haben wieder einmal festgestellt, dass Naturschutz und Landwirtschaft
durchaus gut zusammen passen können…man muss es nur wollen.
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Großeinsatz auf der Streuobstwiese
24.9.2011: 12 Naturfreunde bei der Pflege
Die Streuobstwiese neben dem alten Rathaus musste dringend überholt werden. Es wurde gemäht, die Bäume wurden frei geschnitten und fixiert. Gegen das
Verbeißen der auf der Wiese grasenden Schafe wurde Draht oder Holz angebracht. Auf dem Gelände sind alte Obstsorten zu sehen, Quitten, Birnen, Pflaumen und
allerhand alte Apfelsorten. Aus diesen wird Saft gemacht und auf den Weihnachtsmärkten kostengünstig angeboten. Insgesamt 12 Teilnehmer waren ca 3 Stunden im
Einsatz. Mittags wurde der Einsatz durch eine leckre Suppe belohnt.
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6 Jungvögel in Oldenbüttel
23.9.2011: Schleiereulen bestätigen ihr Brutverhalten
Der Nahrung angepasste, von April bis in den Oktober hineingehende, flexible Brutzeiten und Jungvogelpflege sind u.a. auffällige Aufzuchtsmerkmale der Schleiereulen.
Eine dieser Tage durchgeführte Kastennachschau in Oldenbüttel bestätigte dieses Verhalten einmal mehr.
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Auf Hinweisen von Marion und Hans Meier, welche ‚regen Betrieb‘ um den Kasten herum vermeldeten, kontrollierten Martin Torneden und Gerold Wieting die 2003 eingesetzte, seitdem sehr erfolgreiche Nisthilfe.
6 Jungeulen, sämtlich noch im Duhnenkleid, jedoch auffällig kräftig, fauchten den Betrachtern durch die Kontrollklappe entgegen.
Nach 3 Jahren einbrechender Jungeulenzahlen im Bereich Hambergen ist dies wieder mal ein positives Signal für die Naturfreunde und Anlass, aktuell Nachschau in weiteren Kästen zu halten.
(Text und Bilder: G.Wieting)
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Hilferuf erfolgreich
18.8.2011: Licht ins Dunkel des Kindergartens Sonnentau
Der DRK-Naturkindergarten Sonnentau im Ortsteil Heißenbüttel der Gemeinde Hambergen
ist ein wahres Naturparadies für Kinder. Überall Ecken und Nischen zum Zurückziehen, Büsche und Bäume zum Klettern, jede Menge Naturmaterialien zum Bauen, Spielen und Experimentieren.
Was aber tun, wenn so viel Grün alles dunkler macht und die schönen Dinge nicht mehr zu sehen sind, inklusiv der Kinder, die im Dickicht verschwinden und auch die Sonne nicht mehr durchkommt?
Und dann steht auch noch der Tag der offenen Pforte bevor, an dem sie ihren Garten präsentieren wollen, vor der Tür. Der Nabu hat geholfen.
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Der Hilferuf erreichte Wolfgang Vogel von der NABU-Gruppe Hambergen, der uns seit vielen Jahren mit Rat und Tat zur Seite steht, viele Ideen eingebracht hat und an jährlichen Arbeits-einsätzen mitgewirkt hat.
In kurzer Zeit gelang es Wolfgang Vogel, seine NABU-Kollegen, Siegfried Arndt, Martin Torneden und Gerold Wieting für diese Arbeit zu begeistern, schnell wurde ein Termin für den Arbeitseinsatz festgelegt.
Mit dabei waren auch Lukas, Christian, Jonas und Max von der Naturschutzjugend (NAJU) der Gruppe Hambergen, die Jungs haben sich über die ganze Zeit ganz toll eingesetzt.
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Erfreulich auch der Einsatz der Mütter, die mit ihren Kindern gekommen waren: Malte und Lisa Friedrichs mit ihrer Mutti, Max und Anna Monsees mit Mutti sowie Frau Laschat mit ihrem Sohn Max; selbstverständlich war auch das gesamte Kindergartenteam dabei.
Die Mitarbeiter des NABU übernahmen das fachmännische Schneiden der Hecken und Bäume. Ihnen zur Hand gingen alle eingesetzten Kräfte, die unter Schnaufen und Ächzen den reichlich anfallenden Schnitt zu einem riesigen Berg aufschichteten. Dieser wuchs so schnell, dass noch ein zweiter angelegt werden musste.
Nach getaner Arbeit waren alle fleißigen Helfer überwältigt, wie hell es wieder im Garten geworden war.
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Die NAJU-Jungs hatten derweil ihre Augen auf das pflegebedürftige Teichbiotop geworfen. Sie boten sich an, dass „mal richtig in Schuss“ zu bringen. Keine Frage – da freuen wir uns und haben auch gleich einen Termin zum Monatsende festgelegt.
Verena Neurath schrieb: 'Das Kindergartenteam sagt ‚Dankeschön‘ allen beteiligten Helferinnen und Helfern, den Müttern mit ihren Kindern sowie dem NABU/NAJU-Team.
Für die Zukunft wünschen wir uns für den Naturkindergarten Sonnentau auch weiterhin die fachmännische, unkomplizierte und äußerst informative Unterstützung durch Mitarbeiter der NABU-Gruppe Hambergen.'
(Text und Fotos: V.Neurath)
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Radtour zu den Projekten
03.07.2011: Schwanewede und Hambergen vereint
Am Sonntag den 03. Juli 2011 unternahmen wir zusammen mit unseren NABU-Freunden aus Schwanewede eine gemeinsame Radtour zu unseren Projekten.
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Wir trafen uns an der Kirche und fuhren dann erst einmal zur Vohrlingenhecke. Dort gab es einiges zu erzählen über die Entstehung und die Finanzierung der ca. 600m langen Hecke.
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Dann ging es weiter über das Hamberger Feld zu unserem Trafostandort. Dort gab es erst einmal eine Kaffeestärkung von Christel Wonneberger. Dabei wurde dann u.a. über den Ausbau des Trafos als Bastelwerkstatt für unsere Jugend gesprochen. Er wurde allein durch unsere aktiven Rentner ermöglicht und umgesetzt.
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Wir fuhren dann weiter zur Streuobstwiese am „Alten Rathaus“. Es ist ein sehr arbeitsreiches Projekt, welches aber bei Wolfgang Vogel in sehr guten Händen ist.
Das Wetter spielte gut mit und es ging weiter zum Schäferberg. Es ist ein gutes Biotop für die Zauneidechse und daher haben wir mit Stiftungsgeldern einen großen Bereich aus privater Hand erworben.
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Es ist auch ein Projekt, das wir zusammen mit unseren Bremer BUND-Freunden betreuen. Zum Abschluss kehrten wir dann noch bei Armbrust ein.
Da es allen sehr viel Spaß gemacht hat, werden wir im nächsten Jahr solch eine Radtour in Schwanewede machen.
(Text: J.Röper, Fotos: F.Martin)
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Torftag 2011: Nabu aktiv
10.07.2011: Präsentation des NABU Hambergen auf dem Gelände der Johannishag-Stiftung* in Ostersode
Auch in diesem Jahr beteiligte sich die NABU-Gruppe Hambergen am diesjährigen Torftag der Gemeinde Worpswede im Bereich Kolbecksmoor.
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Auf dem Gelände des Johannishag in Meinershagen wurde bei bestem Wetter über aktiven Naturschutz diskutiert, kostenlose Broschüren verteilt, Bücher und CDs verkauft und informiert.
Von 10 bis 18 Uhr waren viele interessierte Besucher am Stand, insgesamt waren über 1000 Besucher auf dem Gelände.
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Auch die ausgestellten Nistkästen und Insektenhotels fanden wieder großes Interesse. Sie können bei Gerold Wieting bestellt werden (siehe Kontakt). Tags drauf gingen schon diverse Bestellungen für Nistkästen ein.
Hier noch ein paar Impressionen vom Stand. (Text und Fotos: F.Martin)
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Waldlehrspiele der KGS
04.07.2011: mit den 6.Klassen
Rund 160 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der KGS Hambergen führten ihre diesjährigen Waldlernspiele durch. Einer der zwölf Stände war von drei Mitgliedern des NABU-Hambergen besetzt.
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Hier mußten vier Fragen zum Thema Vögel beantwortet werden. Es war erstaunlich, mit welcher Sicherheit manche Sechstklässler die richtigen Antworten wussten.
(Text: D.Wonneberger, Bilder: G.Wieting)
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Besuch bei Tanja Askani
17.04.2011: und den kanadischen Wölfen
An einem Wochenende im April besuchte ich Tanja Askani im Wildpark Lüneburg. Dies war eine ganz besondere Begegnung, denn ich durfte ihre weißen kanadischen Wölfe (auch Hudson Bay Wölfe genannt), hautnah erleben.
Die Wolfsexpertin Tanja Askani stellte mir behutsam ihre schönen Tiere vor, die einjährige Naaja, den fünfjährigen Noran und den 10 Jahre alten Nanuk.
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Da diese Wölfe von Hand aufgezogen worden sind, zeigen sie kein Fluchtverhalten vor dem Menschen. Trotzdem handelt es sich hier um Wildtiere, die ihren Artgenossen gegenüber ein normal typisches Wolfsverhalten zeigen und denen man daher den nötigen Respekt entgegenbringen muss
Vor dem Zusammentreffen gab es von Tanja Askani daher noch genügend Aufklärung, wie man sich ihren Wölfen gegenüber verhalten muss, denn den Ablauf während der Zeit im Gehege bestimmen klar die Tiere.
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So gab es erst einmal ein Kennenlernen im Zwischengehege mit den Wölfen Naaja und Noran, die mir gleich das Gesicht und die Hände leckten.
Nach einer gewissen Zeit gingen wir dann in das Hauptgehege und setzten uns auf den Boden, um den dritten Wolf Nanuk kennen zu lernen.
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Später ließen sie es auch zu, sich ausgiebig das Fell kraulen zu lassen und trieben etlichen Schabernack mit mir, wie mein Haargummi aus dem Haar zu ziehen oder mir Futter aus der Tasche zu stehlen.
Das Gefühl von den Wölfen begrüßt und ihr Vertrauen zu genießen war unbeschreiblich.
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Diese nahe Begegnung mit den Wölfen hat mir deutlich gezeigt, was für ein kluges und schönes Tier der Wolf ist und das wir in Deutschland wirklich stolz darauf sein können, wieder einen kleinen, aber steigenden Wolfsbestand zu haben.
Des weiteren kann man in dem Wildpark den europäischen Grauwolf und Timberwölfe beobachten.
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Wir möchten noch Tanja Askani danken, dass wir Ihre wunderbaren Fotos kostenfrei auf unsere Homepage setzen dürfen.
Ein Besuch in diesem schönen Park lohnt sich. Mehr Infos hier: www.wild-park.de
(Bericht: Kerstin Andersen; Fotos: Tanja Askani, Kerstin Andersen, Frank Martin)
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Nisthilfen für Mauersegler
15.04.2011: Ersetzen der Kästen
Rechtzeitig vor der anstehenden Rückkehr und Brutsaison der Mauersegler wurde eine von der NABU-Gruppe entworfene und gefertigte Kastenkombination mit Kontroll- und Kamerafunktion eingesetzt.
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Nach anfänglichem Zögern belegt der Dauersegler, der in den nächsten Tagen erwartet wird, inzwischen kontinuierlich angebotene Nisthilfen im Bereich des Alten Rathaus – in diesem Jahr hoffentlich auch einen aus der Kastenkombination.
(Text und Bilder: G.Wieting)
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Rotkäppchen ade
08.04.2011: Wolfsvortrag im Kindergarten Ströhe
Viele Kinder kennen den Wolf nur aus dem Märchen Rotkäppchen. Wolfsbotschafterin Kerstin Andersen besuchte den Kindergarten Ströhe und erzählte dort spannende Geschichten über das wahre Leben der Wölfe.
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Die Nabu-Wolfsbotschafterin hat den Kindergarten Ströhe besucht, um den Kindern dort etwas über Wölfe zu berichten.
Gespannt lauschten 16 Kinder den Erzählungen über Grauwölfe, die viele Kinder nur aus dem Märchen Rotkäppchen kennen. Sie erfuhren über die Verfolgung und Ausrottung dieser Tierart und ihrer erfolgreichen Rückkehr nach Deutschland.
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Weiter hörten sie, dass Wölfe sehr scheue und schlaue Tiere sind, die wie die Menschen in einem festen Familienband leben. Ebenso erfuhren sie, was ein Wolf frisst und warum er heult.
Dabei lernten die Kinder, dass der Wolf zwar ein wildes, aber kein gefährliches Tier für den Menschen ist.
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Anschließend malten alle zusammen auf einem großen Blatt Papier den Lebensraum einer Wolfsfamilie – einen Wald, eine Wolfshöhle, Wildtiere, Pflanzen, Teiche und natürlich viele Wölfe. Die Kinder hatten großen Spaß und haben dabei viel gelernt.
(Text und Fotos: K.Andersen)
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Hauptversammlung 2011
07.04.2011: Vorstand bestätigt und erneuert
Die JHV war wiedereinmal ein interessanter Abend mit vielen Gästen und Vorträgen. Bei den neu durchgeführten Wahlen wurde Jürgen Röper als 1. Vorsitzender wiedergewählt, Kerstin Andersen übernahm ihr neues Amt als Schriftführerin. Für die Zukunft sucht der NABU Hambergen dringend eine neue Jugendleitung. Nähere Infos bitte unter Kontakt erfragen.
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Frau Pawelcik von der Jugendgerichtshilfe Osterholz berichtete über die Zusammenarbeit der straffälliggewordenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit dem Nabu. Diese jungen Menschen, die nicht immer einfach im Umgang sind, haben sich bislang immer sehr gut in die Arbeit im Nabu Hambergen integrieren können. Für alle Beteiligten war dies eine positive Erfahrung.
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Bürgermeister Bernd Lütjen lobte das Heilsmoor- Projekt, eine Zusammenarbeit des NABU mit der KGS. Die hohe Mitgliederzahl des NABU Hambergen bestätige auch den Erfolg vieler anderer Projekte. Der angelegte Hochzeitswald am alten Rathaus wird sehr gut angenommen und es werden fleißig neue Bäume gepflanzt.
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Wolfgang Vogel bekam für seinen unermüdlichen Einsatz beim Projekt „das grüne Klassenzimmer“ der KGS als Dank ein schönes, großes Insektenhotel übereicht. Er war sehr über dieses Präsent erfreut.
Ein ausführlicher Bericht über das Jahr 2010 ist unter Das NABU-Jahr 2010 zu finden.
(Text: K.Andersen; Fotos: F.Martin)
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Kindergarten Sonnentau
18.03.2011: Brigitte Reschke nach 30jähriger Leitung verabschiedet
Gern waren die NABU-Mitarbeiter Wolfgang Vogel, Dietmar Wonneberger und Gerold Wieting der Einladung von Brigitte Reschke gefolgt, ihrer Verabschiedung aus dem Naturkindergarten beizuwohnen.
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Viele Jahre haben sich NABU-Mitarbeiter, allen voran Wolfgang Vogel, an der Unterhaltung des Naturkindergartens im Außenbereich beteiligt.
Wo immer es ging, wurden dabei auch die Kinder mit einbezogen – hierauf kam es den NABU-Mitarbeitern im Besonderen an.
Als Erinnerung an Jahre guter Zusammenarbeit mit allen guten Wünschen für den Ruhestand, überreichte die NABU-Delegation Brigitte Reschke ein von der Gruppe gefertigtes Insekten-Hotel - für ihren eigenen Garten.
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Der neuen Leitung des Kindergartens, Frau Verena Neurath, wünschen wir ebenfalls eine glückliche Hand im Umgang mit ihr anvertrauten Kindern in ihrer Beziehung zur Natur. Die NABU-Gruppe Hambergen wird die Zusammenarbeit mit dem Naturkindergarten Sonnentau in bewährter Weise fortsetzen.
(Text: G.Wieting, W.Vogel; Fotos: K.Porsch)
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Rückschnitt der Vohrlingenhecke
19.02.2011: Arbeitseinsatz mit 10 Mann
Am 19. Februar haben wir wieder unseren jährlichen Arbeitseinsatz an unserer Vohrlingenhecke durchgeführt. Mit 10 NABU Freunden, 1 Freischneider und 2 Motorsägen haben wir uns bei schönem, aber kaltem und windigem Wetter an die Arbeit gemacht. Es wurden wieder zwei Pflanzfelder „auf Stock“ gesetzt, d.h. sie wurden optisch sehr stark beschnitten.
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Die Pflanzen treiben dann wieder gut aus und die Hecke bleibt als solche erhalten. Das sichert dann wieder einen guten Lebensraum für viele Vögel und Insekten. Außerdem wurde der gesamte Heckenrand mit dem Freischneider von Schwarzdorn (Schlehe) befreit. Sowohl die Wegseite als auch Feldseite. Nachdem wir 3 Stunden sehr aktiv bei der Arbeit waren, wurden wir mit einem leckeren Erbseneintopf mit Würstchen belohnt. Das schmeckte bei dem kalten Wind wie Kaviar!
(Text: J.Röper, Fotos: C.Neubauer)
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Schleiereulennistkästen eingesetzt
17.02.2011: Nabu-Aktive im Einsatz
Noch rechtzeitig für die anstehende Brutsaison wurden in der Ortsgemeinde Lübberstedt zwei weitere Nistkästen für Schleiereulen eingesetzt.
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Frau Wolf hatte sich bereits auf dem Weihnachtsmarkt für das Nistkastenprogramm der Gruppe interessiert und sich über Nisthilfen für Schleiereulenerkundigt.
Es wurde eine Ortsbegehung verabredet, bei der die Einsatzorte der Kästen festgelegt wurden.
Die sodann von der Gruppe gefertigten Kästen wurden noch in der zweiten Februarhälfte eingesetzt.
Platziert wurden sie im ehemaligen Stallgebäude auf dem Hofgelände und in einer Feldremise.
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Nun hoffen alle Beteiligten, dass die Nachtvögel die gutgemeinten Angebote auch zügig annehmen und sodann ihre Brutschäfte aufnehmen. Die lokalen Bedingungen jedenfalls sind aufgrund der ländlichen Struktur sehr günstig.
(Fotos u. Bericht: G. Wieting)
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Jugend und Kinderarbeit
der NABU-Gruppe Hambergen
Schon seit Jahren pflegt der NABU Hambergen gute Kontakte zum Naturkindergarten Sonnentau im Ortsteil Heißenbüttel. Schon bei den Jüngsten das Interesse an der Natur zu wecken, ist eine der vornehmsten Aufgaben der NABU-Ortsgruppe.
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Hecken- und Pflegeschnitte
Auch 2010 waren wir aktiv. In den ersten Monaten des Jahres haben Wolfgang Vogel und Gerold Wieting gemeinsam mit einer Mitarbeiterin der ,Holunderschule' Buschwerk ausgedünnt und Hecken zugeschnitten; den bei Apfelbäumen fälligen Pflegeschnitt besorgte Wolfgang Vogel, Obstbaumexperte der Gruppe.
Die Bäume haben gut getragen, eine gemeinsame Apfelernte blieb den Kindern jedoch versagt: Unbekannte hatten in den Herbstferien alles abgeerntet. Ob diese,Erntehelfer' wussten, was sie den Kindern damit antaten?
Nisthilfen gefertigt und eingesetzt
Im April brachten Gerold Wieting und Martin Torneden den Kindern einen Ausschnitt heimischer Vögel nahe und aus zuvor gefertigten Bausätzen wurden gemeinsam Nistkästen gebaut, die dann auf dem Gelände auch eingesetzt wurden.
Diese Aktion wurde dann beim sommerlichen Kindergartenfest wiederholt. Zuvor gab es jedoch noch eine gemeinsame Pflegeaktion.
Apfelsaft - ein Streuobstwiesenprodukt
Zu dieser und weiteren Veranstaltungen spendete die NABU-Gruppe Apfelsaft, einem Produkt eigener Ernte von der Streuobstwiese. So mancher Besucher wird nach dem Genuss des Saftes sicher gemerkt haben, dass es sich lohnt, alte Apfelbäume stehen zu lassen und abzuernten bzw. selbst Hochstammapfelbäume zu pflanzen.
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NABU auch 2011 aktiv
Der Kindergarten Sonnentau und die sehr engagierte Leiterin, Brigitte Reschke, können auch im nächsten Jahr mit einer weiteren aktiven Unterstützung der NABU-Gruppe Hambergen rechnen, bei der sicher auch NAJU-Aktive wieder dabei sind.
(Fotos u. Bericht: Wolfganng Vogel)
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Hilfe für den Eisvogel
Ein Dutzend Ansitzwarten eingesetzt
Der strenge und anhaltende Winter trifft den heimischen Eisvogelbestand besonders hart. Fast sämtliche Teiche, die Hauptbeutegründe im Raum Hambergen, sind tief gefroren, die Fische nicht erreichbar. Die Bestände des ‚fliegenden Diamanten‘ werden arg einbrechen.
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Der Butterweidengraben (NAJU-Übungsabschnitt) zählt neben den Teichen zu den regelmäßig aufgesuchten Fließgewässern des Eisvogels.
Bereits im Frühjahr und Sommer d. J. eingesetzte Ansitzhilfen zeigen das ganze Jahr deutliche Ansitzspuren des Vogels.
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Nun wurden 5 weitere Ansitze eingesetzt, um dem Vogel die schwierige Nahrungssuche zu erleichtern; 4 weitere Ansitzhilfen wurden im Bereich der Sohlgleite II des Giehler Bachs eingeschlagen.
(Fotos u. Bericht: G. Wieting)
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NABU auf dem Weihnachtsmarkt
28.11.10: Gelungene Sache bei gutem Wetter
Wie schon in den vergangenen Jahren hat sich der NABU zusammen mit der NAJU-Werkstatt auf dem 2-tägigen Weihnachtsmarkt in Hambergen präsentiert.
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Sägen, bohren, schleifen, schrauben war schon im Oktober und November angesagt.
Nico, Torben, Lukas, Jonas, Max und Dominik folgten dem Angebot der Technik-Gruppe des NABU Hambergen, um das Weihnachtsmarkt-Programm‚ Nisthilfen für Bienen und Insekten sowie Vogelkästen vorzubereiten.
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Nach 5 Einsatztagen in der NAJU-Werkstatt Trafo war die Gruppe gut vorbereitet, der Markt konnte kommen. Die von der Gruppe gefertigten Nisthilfen waren ein echter Hingucker auf dem Weihnachtsmarkt; das Interesse der Besucher entsprechend, die Nachfrage überaus erfreulich.
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Besonders nachgefragt: das Insektenhotel. Die aktiven NAJU’S, Dominik, Anselm, Lukas, Jonas, Max, Nico und Torben waren ob des regen Interesses auch besonders motiviert und gingen spontan auf Besucher zu.
Darüber hinaus gab’s auch Bastelhilfe für interessierte Jugendliche.
Die Beteiligung am Weihnachtsmarkt war besonders auch für die NAJU’S eine sehr gelungene Veranstaltung.
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(Bericht: G.Wieting / F.Martin; Fotos: G.Wieting / K.Andersen)
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Umwelttag in Hambergen
23.10.10: Gutes Wetter und gelungene Aktion
Auch in diesem haben wir wieder am mittlerweile 5. Umwelttag die Gemeinde Hambergen unterstützt. Im Ortsteil Kiebitzsegen wurden einige Bäume aus der Hecke am Spielplatz entnommen und umgesetzt. Im Ortsteil Ströhe wurde gegenüber vom Heimathaus bzw. vom Kindergarten eine Fläche von ca. 200qm als Wildblumenacker hergerichtet. Das ist auch für uns als NABU ein neues Experiment.
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Die Planung wurde von unserem Heckenfachmann Wolfgang Vogel gemacht, der die Aktion zusammen mit weiteren NABU-Aktiven und Privatleuten auch begeleitet hat. Zusätzlich wurden auch einige Büsche (Hecken und Ilex) gepflanzt.
Bei sehr gutem Wetter eine gelungene Aktion, die wieder im Heimathaus mit einem deftigen Eintopf zum guten Abschluss gebracht wurde. (Text: Jürgen Röper)
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Fahrt zum Wolfcenter Dörverden
29.08.10: Besuch bei den jungen Wölfen
Um einmal echte Wölfe erleben zu können, hat der Nabu Hambergen unter der Führung von Wolfsbotschafterin Kerstin Andersen und Vorstandsmitglied Gerd Becker zu einem Ausflug in das Wolfcenter Dörverden eingeladen.
Am 29. August sind 15 Nabu- und Najumitglieder und Gäste zu den Wölfen gestartet.
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Im Center haben sich alle in der Ausstellung "Wald der Beutetiere" über Wölfe ausführlich informieren können. Hier konnte man versuchen, die Mimik eines Wolfes zu erkennen, ihrem Heulen lauschen, ausprobieren, wie ein Wolf seine Sinne einsetzt und vieles mehr.
In der Ausstellung haben die "Nabus" alles über die gnadenlose Verfolgung und Tötung der Wölfe erfahren können. Hierzu waren Jagdszenen und Techniken, zur Wolfsausrottung dargestellt. Die persönliche Meinung über Wölfe konnte man an einem interaktiven Computertisch in einem Diskussionsforum miteinbringen.
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Nach einem kurzen Film über die Wölfe in Sachsen ging es dann in das Freigelände. In zwei großen Gehegen leben hier zwei Wolfsgruppen. Mitarbeiterin Nicola Gölzner führte uns durch das Gelände und zeigte uns die im Mai 2010 geborenen Welpen, bestehend aus fünf Rüden und einer Fähe.
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Neugierig kamen sie an den Zaun, um zu sehen wer da kommt. Danach legten sie sich dann in die Sonne und genossen die Wärme. Im zweiten Gehege konnte man vier Altwölfe beobachten, die sich langsam dem Zaun näherten, um die Besucher zu beobachten.
Auf dem Gelände befindet sich auch ein Schafgehege mit dem dazugehörigem Herdenschutzhund Cleo.
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Dieser Pyrenäeische Berghund lebt einige Stunden am Tag mit den Schafen zusammen und soll so den Schutz vor Wölfen in der freien Natur demonstrieren. Es leben auch noch Tschechoslowakische Wolfshunde auf dem Gelände, die echten Wölfen sehr ähnlich sehen, diese Hunderasse entstand aus einer Kreuzung zwischen Schäferhund und Wolf.
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Für die Nabugruppe war die Führung durch das Wolfcenter spannend und informativ. Wir konnten viel über Wölfe und deren Situation erfahren und endlich einmal echte Tiere zu Gesicht bekommen, auch wenn es sich hier nicht um freilebende Wölfe gehandelt hat.
Wenn Interesse besteht wird der Nabu im Jahr 2011 wieder eine Fahrt in das Wolfcenter planen. Termine hier.
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Näheres über die Bewohner des Wolfcenter kann man unter: www.wolfcenter.de nachlesen.
Wer Fragen zu den Wölfen und deren Situation in Deutschland hat, kann sich gerne mit Wolfsbotschafterin Kerstin Andersen in Verbindung setzen. Kontakt hier. (Fotos und Bericht: K.Andersen)
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10. Torftag 2010 im Kollbecksmoor
11.07.10: Präsentation des NABU und der NAJU auf dem Gelände des Johannishag in Meinershagen
Wie bereits im Vorjahr, beteiligte sich die NABU-Gruppe Hambergen und auch die Naturschutzjugend am diesjährigen Torftag der Gemeinde Worpswede im Bereich Kollbecksmoor. Präsentationsplatz war das Gelände der Lebensgemeinschaft Johannishag in Meinershagen.
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Viele Besucher am Tag der offenen Tür des Johannishag interessierten sich sehr nachhaltig über den aktiven Naturschutz der NABU-Gruppe Hambergen.
Die NAJU-Ecke wurde betreut von Torben Peper und Lukas Kück, unterstützt von Heinz Kramer und Gerold Wieting.
Foto v.l.: J. Röper und G. Becker (Vorstand)
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Unser israelischer Gast legte zunächst sein Shirt ab, griff dann zum Bohrer und Schrauber; es war sehr warm, der Debütant kam doch ein wenig ins Schwitzen. Auch seine Freundin bezeugte Anerkennung, sie hatte ihm das so wohl
nicht zugetraut. Der Nistkasten war fortan sein eigen. Mehr zur Lebensgemeinschaft Johannishag (Fotos: Torben und Gerold, Bericht: G. Wieting)
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Jugendgruppe des NABU-Hambergen stark im Fluss
10.02.09: Renaturierungsprojekt „Obere Wörpe”
Trotz widrigster Wetterbedingungen haben sich unter der Führung von Jürgen Röper 15
„NAJUs” der NABU-Gruppe Hambergen zusammen mit 13 Erwachsenen, darunter auch Eltern,
am 10. Februar auf den Weg gemacht, um sich an den Renaturierungsmaßnahmen für die Obere Wörpe
im Raum Wilstedt zu beteiligen.
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Vor den wissbegierigen Objektiven eines NDR-Fernsehteams, der Beitrag
wurde im Rahmen einer Bingo-Sendung bereits ausgestrahlt, wurden große Mengen von Natursteinen
in das Bachbett eingebracht, um Fließgeschwindigkeit und Führung des Wassers an geeigneten Stellen
so zu beeinflussen, dass wieder natürliche Räume für die heimischen Tiere und Pflanzen entstehen können.
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Im Jahr 2000 hat die Europäische Union die Wasserrahmenrichtlinie verabschiedet, nach der die
Gewässer bis zum Jahr 2015 in einen „guten ökologischen Zustand” zu bringen sind. Das Projekt
Obere Wörpe im Raum Wilstedt ist dieser Zielsetzung unter Federführung des BUND-Landesverbandes Niedersachsen
verpflichtet. Es wird von mehreren örtlichen Umweltverbänden, Interessensgemeinschaften und von der
Umweltlotterie „BINGO” unterstützt und gefördert.
Neben der Arbeit vor Ort geht es aber auch darum, die Öffentlichkeit - und hier in besonderer
Weise Schulen und Vereine – auf die Bedeutung und die Dringlichkeit derartiger Maßnahmen
aufmerksam zu machen.
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Der begeisterte Einsatz der 15 Jugendlichen aus Hambergen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren,
die ohne ihren im Ausland weilenden Gruppenleiter Gerold Wieting antraten, hat gezeigt, dass
hier in der Tat wegweisende Hilfen für die dringend notwendige Veränderung unseres allgemeinen
Naturverständnisses gegeben werden können.
Der Abschnitt, der zuvor mit Maschinenkraft von einem schnurgeraden Entwässerungsgraben in ein
natürlich gewundenes Bachbett verwandelt wurde, zeigte bereits während der Arbeit eine
zunehmende Vielfalt an Strudeln, Beschleunigungsstrecken und Ausspülungen. Eine lebhafte
Diskussion mit Helfern vom Fischerei-
und Gewässerschutzverein Lilienthal und den Begleitern
vom NABU-Ortsverband Hambergen half, den Sinn dieser Maßnahmen zu verstehen und Bilder vom
zukünftigen Leben in diesem Wasserlauf zu entwerfen.
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Erschöpft aber überaus zufrieden mit dem Geleisteten konnten zum Abschluss die reichlich
angebotenen Grillwürste im winterlichen Schneetreiben verzehrt werden.
Dabei wurde der dringliche Wunsch laut, dieses Gebiet nach Beginn der Wachstumsperiode wieder
zu besuchen und dann den Fortschritt der natürlichen Verwandlung zu erleben.
Mit Unterstützung der Biologischen Station Osterholz (BioS), für die Dr. Jutta Kemmer den
Einsatz der Gruppe aus Hambergen vorbereitet und begleitet hat, könnte daraus eine sinnvolle
Fortsetzung dieser Aktion werden.
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Ein gelungener Tag für alle Beteiligten und für ein kleines Stückchen Natur
in unserer Umgebung.
(K.-D. Lüken, Fotos und Bericht)
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Althandy-Sammlung wird fortgesetzt
08.12.08: Von der NAJU-Gruppe betreut
Als der Vodafone-Recyclingpartner Greener Solutions zu Beginn des Jahres sein Engagement zurückzog,
musste auch die NABU-Gruppe Hambergen die bis dahin sehr erfolgreiche Althandysammlung vorerst
einstellen.
Exakt 285 Handys wurden in knapp eineinhalb Jahren an 4 eingerichteten Sammelstellen abgegeben −
ein tolles Ergebnis. Dafür bedankt sich der NABU Hambergen ganz herzlich sowohl bei den Spendern
als auch bei den Sammelpartnern, der Fa. Tecklenburg, der KGS Hambergen sowie den Sportvereinen
FC Hambergen und TSV Wallhöfen.
Die Nabu-Gruppe möchte nunmehr die Sammelaktion fortsetzen, da mit der Fa. CCR Deutschland ein neuer
Recycling-Partner an der Seite Vodafones steht.
„Nachhaltigkeit ist das Leitprinzip unserer Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft.
Vodafone hat das Recyclingprojekt bereits vor fünf Jahren als erster Anbieter ins Leben gerufen,”
so Thomas Ellerbeck, Direktor Kommunikation und Politik bei Vodafone, der von der NABU-Initiative
begeistert ist.
Die Betreuung der vorerst einzigen NABU-Abgabestelle bei der Fa. Tecklenburg (alter Standort)
übernehmen Aaron Springfeld und Martin Wachsmuth von der Naturschutzjugend (NAJU) Hambergen.
Sie bitten darum, dass gerade auch Jugendliche von der angebotenen umweltfreundlichen Entsorgung der
Althandys Gebrauch machen, gleichzeitig aber auch mithelfen, die Havel wieder zu einem Fluss voller
Leben zu machen.
Wilfried Hinzelmann, Abteilungsleiter bei der Fa. Tecklenburg, wird wiederum ein besonderes Auge
für die Box haben und die beiden NAJUs Aaron Springfeld und Martin Wachsmuth(auf dem Bild v.l.) bei
der Betreuung der Sammelstelle unterstützen.
Mehr zur Handy-Aktion auf den
Seiten des NABU
(G. Wieting)
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Zu den Kranichen ins Günnemoor
18.10.08: 5000 Kraniche bestaunt
Am 18.10.2008 hatte der NABU Hambergen aufgerufen, die Kraniche im Günnemoor zu besuchen.
Treffpunkt war um 17.00 Uhr am Hofladen Lütjen in Verlüßmoor. Rund 30 Vogelfreunde hatten sich
eingefunden und wurden reichlich belohnt.
Rund 450 Gänse (Grau-, Bläss- und Ringelgänse) waren zu sehen. Der eigentliche Besuchsgrund,
die Kraniche, überraschten uns an diesem späten Nachmittag mit rund 5.000 Exemplaren, die zu
ihren Schlafplätzen ins Günnemoor einflogen.
Ein Vogelfreund war mit einer Digitalfilmkamera dabei und hat eindrucksvolle Bilder eingefangen,
die Sie hier abrufen können.
Die Kraniche, die in das Günnemoor einflogen, waren zum Teil Brutvögel aus unserer Region,
in der Mehrheit jedoch kamen sie aus ihren angestammten Brutrevieren in Nordeurasien.
Von hieraus fliegen sie in verschiedenen Korridoren zu ihren Überwinterungsplätzen in Südspanien
und Nordafrika. Auf diesem langen Flug benötigen sie viel Energie. Die Vögel, die auf unserer
westlichen Route auf dem Weg sind, suchen sich in erster Linie Futterstellen auf abgeernteten
Maisfeldern, die noch genügend Nahrung bieten. Aber auch die eine oder andere Wintereinsaat
wird nicht verschmäht. Zum Schlafen fliegen die Kraniche kurz vor Einbruch der Dämmerung ihre
Schlafplätze an. Dafür benötigen sie Flächen, die unter Wasser stehen wie bei uns in den Mooren.
Die Kraniche stehen beim Schlafen bis zu den Knien im Wasser und schützen sich und ihren Nachwuchs
auf diese Art und Weise vor ihren Feinden. Je nach Witterungslage halten die Kraniche sich hier
bei uns ein paar Wochen zum „Auftanken” auf. Sowie es kälter wird, fliegen sie in
Richtung Süden weiter. Im Frühjahr können wir die Kraniche auf dem Rückzug in den Norden wieder beobachten.
(G. Becker)
Hier der Film zur Exkursion:
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Heimische Brutvögel kennen lernen
01.09.08: Rückblick auf die Führungen 2008
Auch in diesem Jahr hat der NABU Hambergen zu bisher sechs Führungen eingeladen. Die
Teilnehmer, die sich sonntags schon morgens um 7.00 Uhr getroffen haben, konnten von
März bis Juni 2008 die Entwicklung in der Vogelwelt beobachten. Bei den ersten Führungen
waren die hier überwinternden Vögel zu hören und zu beobachten. Im weiteren Verlauf kamen
die aus dem Winterquartier zurückkehrenden Zugvögel hinzu und vervollständigten die
Brutvogelvielfalt.
Die Teilnehmer konnten Interessantes zum Reviergesang, dem Nestbau, der Brutzeit und der
Betreuungszeit der Jungvögel erfahren. Viele Informationen gab es auch zum Nahrungsangebot,
den eventuell witterungsbedingten Problemen bei der Nahrungssuche und über den Vogelzug in
die Winterquartiere.
Aufgrund der Vielfalt unserer Hamberger Umgebung wurden bewusst verschiedene Treffpunkte
gewählt. So waren einerseits die Gartenvögel der Schwerpunkt, dann wiederum die in
Hecken- und Wiesenbereichen brütenden Vogelarten. Abgerundet wurde das Bild durch
Wasservögel auf den Teichen und dem Turmfalken im Nistkasten an der alten Trafostation
auf dem Hamberger Feld.
Im Herbst wird es noch eine Führung geben. Hier sollen die Kraniche, die sich auf dem
Durchzug in die Winterquartiere begeben, beobachtet werden. Der Termin ist Sonnabend,
der 18. Oktober 2008. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Hofladen Lütjen in Verlüßmoor.
Empfohlen wird, ein Fernglas mitzubringen.
Interessierte erhalten bei Rückfragen weitere Informationen bei Gerhard Becker unter
Telefon 04793/956016 oder per E-Mail unter .
(G. Becker)
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Verletzter Turmfalke wieder ausgewildert
25.07.08: Im Juni aufgefundene Falkenmutter gesund gepflegt
In der zweiten Juniwoche wurde vom Ehepaar Gensigk aus Hambergen ein an der rechten
Schwinge verletztes Turmfalkenweibchen in der Nähe des alten Trafos auf dem Hamberger
Feld gefunden. Die vom Ehepaar Gensigk veranlasste Untersuchung durch einen Tierarzt
ergab, dass der Vogel zwar nichts gebrochen hatte, jedoch durch eine starke Prellung und
einen Bluterguss flugunfähig war. Zur weiteren Erstversorgung wurde der Vogel einem
Falkner aus Lilienthal übergeben. Bei dem gefundenen Turmfalkenweibchen handelte sich
dabei um den Vogel, der gerade erfolgreich mit seinem Partner zusammen im Nistkasten am
Trafo drei Jungen ausgebrütet hatte. Nun fiel das Weibchen zur Hauptfütterungszeit der
Jungen aus. Dem männlichen Vogel, dem sogenannten Terzel, ist es mit Hilfe der
Zufütterung mit Mäusen und Eintagsküken durch das Ehepaar Gensigk gelungen, die drei
Jungen bis zum Flüggewerden groß zu ziehen. Soweit Teil eins der Geschichte!
Was sollte nun mit „unserem” verletzten Turmfalkenweibchen passieren?
Es entstand bald die Idee, den Vogel wieder aufzupäppeln und, wenn die Gesundung
zufriedenstellend verlaufen würde, ihn wieder bei uns auszuwildern. Nach Abstimmung
mit dem Landkreis wurde der Vogel von Helga und Gerhard Becker in einem für den Transport
präparierten Karton vom Falkner abgeholt und in die Wildtierauffangstation nach Rastede
gebracht. Die dortige „Eingangsuntersuchung” ergab, dass der Turmfalke zwar
Untergewicht hatte, aber die zukünftige Flugfähigkeit als sehr positiv eingeschätzt wurde.
In der Wildtierauffangstation wurde das Turmfalkenweibchen in gut fünf Wochen richtig
aufgepäppelt und auf die Auswilderung vorbereitet. Eine der wichtigsten Aufgaben bestand
darin, den Vogel durch Flugtraining wieder zu Kräften kommen zu lassen. Dieses Training
findet in Rastede in der Vogelhalle statt, die innen einen ca. sechs Meter breiten und
ca. 50 Meter langen Mittelteil besitzt, in dem die Vögel ungefährdet und ungestört
das Fliegen üben können. Diese Art der Vorbereitung ist derzeit nur in Rastede gegeben
und wird durch Klaus Meyer, dem Leiter der Station, sehr erfolgreich praktiziert.
Mitte Juli erhielten wir die erfreuliche Nachricht, dass „unser”
Turmfalkenweibchen wieder fit ist. Am 25. Juli fuhren die NAJU-Jungen Jannek de Haas,
Nico Maschmeier, Torben Peper und Steven Thoms, begeleitet von Gerold Wieting und
Gerhard Becker, nach Rastede und holten dort den nunmehr beringten Vogel ab.
Bevor es zurück ging, hatten wir noch die Gelegenheit, einiges Interessantes
von der Station zu hören und zu sehen. Höhepunkt war abschließend die Besichtigung der
Vogelhalle mit den vielen, zum Teil sehr seltenen, Greifen und Eulen. Gegen 13.30 Uhr
erreichten wir nach guter Rückfahrt wieder das Hamberger Feld. Dort wurde in Begleitung
von Brigitte Lange vom Osterholzer Kreisblatt und einigen NABU-Mitgliedern „unser”
Turmvogelweibchen wieder in die Freiheit entlassen. Der Vogel flog sofort auf und
drehte anschließend eine große Runde in unserer Nähe, so, als wenn er sich bedanken wollte.
Inzwischen ist der Vogel wieder am und in der Nähe des Trafos mehrfach beobachtet worden.
Es hat derzeit den Anschein, als wenn der zweite, innere Nistkasten als Schlaf- und
Ruheplatz genutzt wird. Wir warten jetzt gespannt auf das nächste Jahr: Werden wir dann
im dritten Jahr hintereinander wieder junge Turmfalken am Trafo erleben, die von „unserem”
Turmfalkenweibchen abstammen?
Hinweis für Interessierte: Informationen über die „Wildtierauffangstation Rastede”
finden Sie im Internet unter
www.wildtierstation-rastede.de. Auch ein Besuch dort lohnt sich.
Vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.
(G. Becker)
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Auf den Spuren der Vögel mit Grundschülern aus Hambergen
23.04.08: Sachkundeunterricht mal anders
Der Schulförderverein der Grundschule hatte die Idee, gemeinsam mit uns wurde sie
umgesetzt: Sachkundeunterricht mit Schülerinnen und Schülern der zweiten Klassen der
Grundschule Hambergen direkt in der Natur. Ziel war es, den Zweitklässlern unsere
Vogelwelt im Bereich der Schule und im Wald näher zu bringen.
An drei Tagen war jeweils um 8.00 Uhr Treffpunkt an der Grundschule vor dem Haupteingang.
Ich informierte die Kinder zunächst kurz, was miteinander erlebt werden sollte und schon
ging der praktische Teil los. Anhand von zwei mitgebrachten Vogelnestern (Amselnest in
einer Astgabel und Teile eines Mehlschwalbennestes) wurde über die unterschiedlichen
Bauweisen und Formen von Nestern gesprochen. An den tragenden Balken der Überdachung im
Eingangsbereich konnten weitere Nester (u.a. vom Hausrotschwanz und Sperling) begutachtet
werden. Anschließend gingen die Kinder gemeinsam mit mir und den jeweiligen
Klassenlehrerinnen (Staffetius, Hintz und Kesting) zum Windhorn, dem etwas südlich von
der Schule gelegenen Waldstück. Hier konnte viel gehört und entdeckt werden:
Vogelstimmen, Federn auf dem Boden, Nester in den Bäumen und natürlich eine ganze
Menge Vögel. Es wurde viel erklärt, allerdings war darauf zu achten, dieses in
kindgerechter Form zu bringen, damit die Schülerinnen und Schüler nicht überfordert wurden.
Das Interesse bei den meisten Kindern war sehr groß. Das konnte ich den vielen Fragen und
dem Erzählen von Selbsterlebten im häuslichen Garten entnehmen. Bei einigen Kindern war es
sehr erstaunlich, wie viel auch schon bekannt war. Die Höhepunkte beim Besuch des Waldes
waren
- Das Beobachten des Kleibers, wie er eine alte Spechthöhle bezog, um dort seine Jungen
auszubrüten und groß zu ziehen
- Eine große Federmenge am Boden, die davon zeugte, dass der Habicht eine Ringeltaube
geschlagen hatte (Der dabei erklärte „Tatvorgang” wurde von den Mädchen und Jungen
relativ gelassen aufgenommen: „Das ist in der Natur nun mal so!”)
- Die Vertreibung eines in der Luft kreisenden Bussards, der von mehreren Rabenkrähen
immer wieder attackiert wurde, bis er das Weite suchte
Die Führungen dauerten jeweils zwischen 60 und 90 Minuten. Am ersten Tag war noch ein
Abschlussbesuch in der Klasse dabei, um mir das im Sachkundeunterricht Vorbereitete und
Gelernte zu zeigen. Abschluss bildete ein kleine Frage- und Antwortrunde. Dabei stellte
mir ein kleines Mädchen die Frage: „Warum machst Du das eigentlich?” Gemeint waren
meine Führungen und Exkursionen. Ja, was antwortet man darauf? Ich hoffe, meine Antwort war
zufriedenstellend: „Mir macht es viel Spaß, den Kindern und Erwachsenen die Natur
vorzustellen und ihnen das, was ich darüber weiß, näher zu bringen!”
(G. Becker)
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Junge Eulen in Hambergen
20.08.08: Ina und Gina berichten
Hallo, wir sind 2 Mitglieder vom NABU Lilienthal und haben am 6.6.08 und am 2.7.08 den NABU Hambergen besucht.
Davon wollen wir jetzt erzählen: Wir heißen Ina (14) und Gina (15) und sind riesengroße
Eulenfans. Deshalb haben wir Kontakt zum NABU Hambergen aufgenommen und konnten uns mit
Gerold Wieting und Gerd Becker treffen.
Beim 1. Besuch haben wir uns an der Kirche getroffen
und sind zu einer Waldkauzbruthöhle gefahren. Der Waldkauz zeigte sich aber leider nicht.
In der Scheune nebenan konnten wir noch einen Schleiereulenkasten sehen. Bei einem Trafohaus
konnten wir einen Schleiereulen-Altvogel fliegen sehen und im Kasten ausgeschlüpfte Küken und
2 Eier fotografieren. Wenn der Altvogel im Kasten geblieben wäre, hätten wir ihn auch auf
die Hand nehmen können. An der alten Schule konnten wir dann einen Mauersegler beobachten.
Danach waren wir bei dem anderen Trafohaus und durften Turmfalkenküken durchs Spektiv sehen.
Als Nächstes sind wir in das NSG Heilsmoor gefahren, um dort Raufußkauz-Nistkästen zu sehen.
Zum Abschluss konnten wir noch Uhus beobachten.
Beim 2. Besuch waren wir noch einmal beim Trafohaus und konnten eine fast flügge Schleiereule
auf die Hand nehmen. Da wir so etwas vorher noch nie gemacht haben, war es ein tolles Erlebnis.
Beide Besuche waren sehr interessant und lehrreich und wir möchten uns dafür bei Gerold Wieting
und Gerd Becker ganz herzlich bedanken.
Wenn jemand uns vielleicht etwas über Eulen im Landkreis Osterholz erzählen kann oder uns welche zeigen kann, bitte
eine Email an:
Ina und Gina
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Junger Waldkauz im Carport
31.05.08: Überraschende Entdeckung
Ausgerechnet einen für ihn nicht ungefährlichen Pkw-Unterstand hatte sich ein junger Waldkauz für
seinen Tageseinstand ausgesucht. Für Familie Wohltmann, Carportbesitzerin und Entdecker, war
dieser junge Kauz ein ungewohnter und eindrucksvoller Anblick zugleich: Was war das für ein Vogel,
was ist zu tun? Guter Rat gleich nebenan: Heinz Kramer und Gerold Wieting (NABU-Aktive) eilten
sofort an den Fundort und klärten auf.
So erfuhren die Versammelten, Kinder und Erwachsene, etwas mehr über den jungen Waldkauz, der
offensichtlich aus einer Aufzucht auf dem benachbarten Grundstück mit hohem Baumbestand stammt;
dort konnte Heinz Kramer häufig nächtliche Bewegungen und Rufe wahrnehmen. Die Vermutung, dass
dort Jungeulen aufgezogen würden, wurde nunmehr durch den bereits kräftig entwickelten Nachwuchs
bestätigt. Dorthin setzte ihn Heinz auch wieder zurück. Seine Bettelrufe wurden noch bis tief in
die Nacht hinein verhört, bis er schließlich von den Altvögeln wieder versorgt wurde.
(G. Wieting, Fotos: Wohltmann)
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Gemeinsames Frühstück nach dem Entkusseln
29.01.07.: Abschluss für die Beteiligten
Abschließender Höhepunkt des Heilsmoor-Einsatzes war das am nachfolgenden Feitag vom
Samtgemeindebürgermeister spendierte Frühstück in der Pausenhalle der KGS, das von Klaus-Dieter Lüken
und Thomas Körting souverän und eindrucksvoll inszeniert wurde. Klaus-Dieter Lüken, der zusammen mit Thomas
Körting auch die Entkusselungsaktion organisiert und geführt hatte, war in der Anmoderation froh, dass alles
so gut gelaufen war und dass Einsatz und Ergebnis vorzeigenswert gewesen sind. Es waren 2 tolle Tage und
zudem die bis dahin einzigen Wintertage in dieser Periode überhaupt gewesen, ein tolles Erlebnis.
Samtgemeindebürgermeister Bernd Lütjen, der diesmal selbst im Einsatz war, betonte, dass er das Frühstück
gern ausgegeben habe. Beeindruckend für ihn war der Einsatzwille der SchülerInnen, die sich durch schweres
Gelände bewegen mussten. Ellin Nickelsen, Leiterin der KGS Hambergen, war beeindruckt von der Schönheit des
Moores, nachdem sie sich selbst ein Bild vom Einsatz gemacht hatte. Sie regte an, das Moor für den Unterricht
zu thematisieren und aufzubereiten, Flora und Fauna gäben sicherlich Stoff dafür.
Gerold Wieting, der zusammen mit Ingo Müller-Reich und Dietmar Wonneberger den NABU repräsentierte, hob noch
einmal die Bedeutung der Entkusselung hervor: Die Sicherung des Lebensraum Moor, um die hier typischen
Arten von Flora und Fauna im Raum Hambergen zu halten. Daran hat die Schule mit ihren Schülern und
Lehrkräften einen großen Anteil, der auch öffentlich als beispielhaft vorgestellt werden sollte, um
gleichsam auch Unterstützung zu mobilisieren. Das Moor wäre sonst nicht zu halten.
„Gebt uns eine Woche!”, resümierte Herr Ries am Ende des Mooreinsatzes, nachdem er das erfolgreich
„bearbeitete” Gelände betrachtete.
(G. Wieting)
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Althandy-Sammelstelle beim FC Hambergen eingerichtet
16.12.06.: Ziel sind 300 gesammelte Handys für das NABU-Projekt Untere Havel
Ab sofort können unbrauchbare Handys auch im Vereinsheim des FC Hambergen abgegeben
werden.
Heino Mahnken, kommissarischer Vorsitzender des Vereins, war sich nach vorausgegangenem
Informationsgespräch mit Gerold Wieting, selbst langjähriger Herren- und Jugendtrainer des FC,
rasch sicher:
„Recycling von Althandys für die Renaturierung der Unteren Havel − ein überzeugendes Konzept, da helfen wir gern!”
Für eine Überraschung sorgte der ebenfalls anwesende Jugendleiter der Fußballabteilung, Michael Bierwald: Gleich 8
mitgebrachte Handys versenkte er in die Sammelbox und war sich sicher, dass noch viele hinzukommen werden.
Das kann man durchaus vermuten, denn die Fußballsparte des Vereins unterhält 6 Herren- und 10 (!)
Jugendmannschaften, zusammen mit den Teams aus der Tischtennisabteilung sind die Voraussetzungen dafür
sehr ansprechend. Dank eines gut funktionierenden Informationsnetzwerks sollen Trainer und Betreuer
gebeten werden, in ihren Mannschaften für diese Aktion zu werben.
Dietmar Wonneberger und Gerold Wieting, Handy-Projektbetreuer, bedankten sich im Namen der NABU-Gruppe für
die Unterstützung und schlossen weitere gemein-same Aktionen nicht aus.
Neue Zielmarke: 300 Althandys aus Hambergen. Mit der Einrichtung einer weiteren Handysammelstelle beim
FCH verfolgt die NABU-Gruppe das Ziel die Sammel-aktion im Samtgemeindebereich zu vernetzen
um die Abgabewege zu verkürzen. Es sind noch längst nicht alle unbrauchbaren Handys eingesammelt, täglich
kommen neue hinzu. An der Sammelstelle der Fa. Tecklenburg wurden bisher fast 90 Handys abgegeben,
ein für Hambergen gutes Ergebnis; vielen Dank an die Spender!
Erklärtes Ziel ist, 300 unbrauchbare oder nicht mehr benötigte Handys aus dem Raum Hambergen einzusammeln.
Das ist zu schaffen.
Auf den 300. Spender wartet eine Überraschung!
(G. Wieting)
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