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NABU Hambergen > Aktuelles |
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Aktuelle Berichte
Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.
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Jugendgruppe des NABU-Hambergen stark im Fluss
10.02.09: Renaturierungsprojekt „Obere Wörpe”
Trotz widrigster Wetterbedingungen haben sich unter der Führung von Jürgen Röper 15
„NAJUs” der NABU-Gruppe Hambergen zusammen mit 13 Erwachsenen, darunter auch Eltern,
am 10. Februar auf den Weg gemacht, um sich an den Renaturierungsmaßnahmen für die Obere Wörpe
im Raum Wilstedt zu beteiligen.
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Vor den wissbegierigen Objektiven eines NDR-Fernsehteams, der Beitrag
wurde im Rahmen einer Bingo-Sendung bereits ausgestrahlt, wurden große Mengen von Natursteinen
in das Bachbett eingebracht, um Fließgeschwindigkeit und Führung des Wassers an geeigneten Stellen
so zu beeinflussen, dass wieder natürliche Räume für die heimischen Tiere und Pflanzen entstehen können.
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Im Jahr 2000 hat die Europäische Union die Wasserrahmenrichtlinie verabschiedet, nach der die
Gewässer bis zum Jahr 2015 in einen „guten ökologischen Zustand” zu bringen sind. Das Projekt
Obere Wörpe im Raum Wilstedt ist dieser Zielsetzung unter Federführung des BUND-Landesverbandes Niedersachsen
verpflichtet. Es wird von mehreren örtlichen Umweltverbänden, Interessensgemeinschaften und von der
Umweltlotterie „BINGO” unterstützt und gefördert.
Neben der Arbeit vor Ort geht es aber auch darum, die Öffentlichkeit – und hier in besonderer
Weise Schulen und Vereine – auf die Bedeutung und die Dringlichkeit derartiger Maßnahmen
aufmerksam zu machen.
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Der begeisterte Einsatz der 15 Jugendlichen aus Hambergen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren,
die ohne ihren im Ausland weilenden Gruppenleiter Gerold Wieting antraten, hat gezeigt, dass
hier in der Tat wegweisende Hilfen für die dringend notwendige Veränderung unseres allgemeinen
Naturverständnisses gegeben werden können.
Der Abschnitt, der zuvor mit Maschinenkraft von einem schnurgeraden Entwässerungsgraben in ein
natürlich gewundenes Bachbett verwandelt wurde, zeigte bereits während der Arbeit eine
zunehmende Vielfalt an Strudeln, Beschleunigungsstrecken und Ausspülungen. Eine lebhafte
Diskussion mit Helfern vom Fischerei-
und Gewässerschutzverein Lilienthal und den Begleitern
vom NABU-Ortsverband Hambergen half, den Sinn dieser Maßnahmen zu verstehen und Bilder vom
zukünftigen Leben in diesem Wasserlauf zu entwerfen.
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Erschöpft aber überaus zufrieden mit dem Geleisteten konnten zum Abschluss die reichlich
angebotenen Grillwürste im winterlichen Schneetreiben verzehrt werden.
Dabei wurde der dringliche Wunsch laut, dieses Gebiet nach Beginn der Wachstumsperiode wieder
zu besuchen und dann den Fortschritt der natürlichen Verwandlung zu erleben.
Mit Unterstützung der Biologischen Station Osterholz (BioS), für die Dr. Jutta Kemmer den
Einsatz der Gruppe aus Hambergen vorbereitet und begleitet hat, könnte daraus eine sinnvolle
Fortsetzung dieser Aktion werden.
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Ein gelungener Tag für alle Beteiligten und für ein kleines Stückchen Natur
in unserer Umgebung.
(K.-D. Lüken, Fotos und Bericht)
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Althandy-Sammlung wird fortgesetzt
08.12.08: Von der NAJU-Gruppe betreut
Als der Vodafone-Recyclingpartner Greener Solutions zu Beginn des Jahres sein Engagement zurückzog,
musste auch die NABU-Gruppe Hambergen die bis dahin sehr erfolgreiche Althandysammlung vorerst
einstellen.
Exakt 285 Handys wurden in knapp eineinhalb Jahren an 4 eingerichteten Sammelstellen abgegeben −
ein tolles Ergebnis. Dafür bedankt sich der NABU Hambergen ganz herzlich sowohl bei den Spendern
als auch bei den Sammelpartnern, der Fa. Tecklenburg, der KGS Hambergen sowie den Sportvereinen
FC Hambergen und TSV Wallhöfen.
Die Nabu-Gruppe möchte nunmehr die Sammelaktion fortsetzen, da mit der Fa. CCR Deutschland ein neuer
Recycling-Partner an der Seite Vodafones steht.
„Nachhaltigkeit ist das Leitprinzip unserer Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft.
Vodafone hat das Recyclingprojekt bereits vor fünf Jahren als erster Anbieter ins Leben gerufen,”
so Thomas Ellerbeck, Direktor Kommunikation und Politik bei Vodafone, der von der NABU-Initiative
begeistert ist.
Die Betreuung der vorerst einzigen NABU-Abgabestelle bei der Fa. Tecklenburg (alter Standort)
übernehmen Aaron Springfeld und Martin Wachsmuth von der Naturschutzjugend (NAJU) Hambergen.
Sie bitten darum, dass gerade auch Jugendliche von der angebotenen umweltfreundlichen Entsorgung der
Althandys Gebrauch machen, gleichzeitig aber auch mithelfen, die Havel wieder zu einem Fluss voller
Leben zu machen.
Wilfried Hinzelmann, Abteilungsleiter bei der Fa. Tecklenburg, wird wiederum ein besonderes Auge
für die Box haben und die beiden NAJUs Aaron Springfeld und Martin Wachsmuth(auf dem Bild v.l.) bei
der Betreuung der Sammelstelle unterstützen.
Mehr zur Handy-Aktion auf den
Seiten des NABU
(G. Wieting)
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Zu den Kranichen ins Günnemoor
18.10.08: 5000 Kraniche bestaunt
Am 18.10.2008 hatte der NABU Hambergen aufgerufen, die Kraniche im Günnemoor zu besuchen.
Treffpunkt war um 17.00 Uhr am Hofladen Lütjen in Verlüßmoor. Rund 30 Vogelfreunde hatten sich
eingefunden und wurden reichlich belohnt.
Rund 450 Gänse (Grau-, Bläss- und Ringelgänse) waren zu sehen. Der eigentliche Besuchsgrund,
die Kraniche, überraschten uns an diesem späten Nachmittag mit rund 5.000 Exemplaren, die zu
ihren Schlafplätzen ins Günnemoor einflogen.
Ein Vogelfreund war mit einer Digitalfilmkamera dabei und hat eindrucksvolle Bilder eingefangen,
die Sie hier abrufen können.
Die Kraniche, die in das Günnemoor einflogen, waren zum Teil Brutvögel aus unserer Region,
in der Mehrheit jedoch kamen sie aus ihren angestammten Brutrevieren in Nordeurasien.
Von hieraus fliegen sie in verschiedenen Korridoren zu ihren Überwinterungsplätzen in Südspanien
und Nordafrika. Auf diesem langen Flug benötigen sie viel Energie. Die Vögel, die auf unserer
westlichen Route auf dem Weg sind, suchen sich in erster Linie Futterstellen auf abgeernteten
Maisfeldern, die noch genügend Nahrung bieten. Aber auch die eine oder andere Wintereinsaat
wird nicht verschmäht. Zum Schlafen fliegen die Kraniche kurz vor Einbruch der Dämmerung ihre
Schlafplätze an. Dafür benötigen sie Flächen, die unter Wasser stehen wie bei uns in den Mooren.
Die Kraniche stehen beim Schlafen bis zu den Knien im Wasser und schützen sich und ihren Nachwuchs
auf diese Art und Weise vor ihren Feinden. Je nach Witterungslage halten die Kraniche sich hier
bei uns ein paar Wochen zum „Auftanken” auf. Sowie es kälter wird, fliegen sie in
Richtung Süden weiter. Im Frühjahr können wir die Kraniche auf dem Rückzug in den Norden wieder beobachten.
(G. Becker)
Hier der Film zur Exkursion:
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Heimische Brutvögel kennen lernen
01.09.08: Rückblick auf die Führungen 2008
Auch in diesem Jahr hat der NABU Hambergen zu bisher sechs Führungen eingeladen. Die
Teilnehmer, die sich sonntags schon morgens um 7.00 Uhr getroffen haben, konnten von
März bis Juni 2008 die Entwicklung in der Vogelwelt beobachten. Bei den ersten Führungen
waren die hier überwinternden Vögel zu hören und zu beobachten. Im weiteren Verlauf kamen
die aus dem Winterquartier zurückkehrenden Zugvögel hinzu und vervollständigten die
Brutvogelvielfalt.
Die Teilnehmer konnten Interessantes zum Reviergesang, dem Nestbau, der Brutzeit und der
Betreuungszeit der Jungvögel erfahren. Viele Informationen gab es auch zum Nahrungsangebot,
den eventuell witterungsbedingten Problemen bei der Nahrungssuche und über den Vogelzug in
die Winterquartiere.
Aufgrund der Vielfalt unserer Hamberger Umgebung wurden bewusst verschiedene Treffpunkte
gewählt. So waren einerseits die Gartenvögel der Schwerpunkt, dann wiederum die in
Hecken- und Wiesenbereichen brütenden Vogelarten. Abgerundet wurde das Bild durch
Wasservögel auf den Teichen und dem Turmfalken im Nistkasten an der alten Trafostation
auf dem Hamberger Feld.
Im Herbst wird es noch eine Führung geben. Hier sollen die Kraniche, die sich auf dem
Durchzug in die Winterquartiere begeben, beobachtet werden. Der Termin ist Sonnabend,
der 18. Oktober 2008. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Hofladen Lütjen in Verlüßmoor.
Empfohlen wird, ein Fernglas mitzubringen.
Interessierte erhalten bei Rückfragen weitere Informationen bei Gerhard Becker unter
Telefon 04793/956016 oder per E-Mail unter .
(G. Becker)
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Verletzter Turmfalke wieder ausgewildert
25.07.08: Im Juni aufgefundene Falkenmutter gesund gepflegt
In der zweiten Juniwoche wurde vom Ehepaar Gensigk aus Hambergen ein an der rechten
Schwinge verletztes Turmfalkenweibchen in der Nähe des alten Trafos auf dem Hamberger
Feld gefunden. Die vom Ehepaar Gensigk veranlasste Untersuchung durch einen Tierarzt
ergab, dass der Vogel zwar nichts gebrochen hatte, jedoch durch eine starke Prellung und
einen Bluterguss flugunfähig war. Zur weiteren Erstversorgung wurde der Vogel einem
Falkner aus Lilienthal übergeben. Bei dem gefundenen Turmfalkenweibchen handelte sich
dabei um den Vogel, der gerade erfolgreich mit seinem Partner zusammen im Nistkasten am
Trafo drei Jungen ausgebrütet hatte. Nun fiel das Weibchen zur Hauptfütterungszeit der
Jungen aus. Dem männlichen Vogel, dem sogenannten Terzel, ist es mit Hilfe der
Zufütterung mit Mäusen und Eintagsküken durch das Ehepaar Gensigk gelungen, die drei
Jungen bis zum Flüggewerden groß zu ziehen. Soweit Teil eins der Geschichte!
Was sollte nun mit „unserem” verletzten Turmfalkenweibchen passieren?
Es entstand bald die Idee, den Vogel wieder aufzupäppeln und, wenn die Gesundung
zufriedenstellend verlaufen würde, ihn wieder bei uns auszuwildern. Nach Abstimmung
mit dem Landkreis wurde der Vogel von Helga und Gerhard Becker in einem für den Transport
präparierten Karton vom Falkner abgeholt und in die Wildtierauffangstation nach Rastede
gebracht. Die dortige „Eingangsuntersuchung” ergab, dass der Turmfalke zwar
Untergewicht hatte, aber die zukünftige Flugfähigkeit als sehr positiv eingeschätzt wurde.
In der Wildtierauffangstation wurde das Turmfalkenweibchen in gut fünf Wochen richtig
aufgepäppelt und auf die Auswilderung vorbereitet. Eine der wichtigsten Aufgaben bestand
darin, den Vogel durch Flugtraining wieder zu Kräften kommen zu lassen. Dieses Training
findet in Rastede in der Vogelhalle statt, die innen einen ca. sechs Meter breiten und
ca. 50 Meter langen Mittelteil besitzt, in dem die Vögel ungefährdet und ungestört
das Fliegen üben können. Diese Art der Vorbereitung ist derzeit nur in Rastede gegeben
und wird durch Klaus Meyer, dem Leiter der Station, sehr erfolgreich praktiziert.
Mitte Juli erhielten wir die erfreuliche Nachricht, dass „unser”
Turmfalkenweibchen wieder fit ist. Am 25. Juli fuhren die NAJU-Jungen Jannek de Haas,
Nico Maschmeier, Torben Peper und Steven Thoms, begeleitet von Gerold Wieting und
Gerhard Becker, nach Rastede und holten dort den nunmehr beringten Vogel ab.
Bevor es zurück ging, hatten wir noch die Gelegenheit, einiges Interessantes
von der Station zu hören und zu sehen. Höhepunkt war abschließend die Besichtigung der
Vogelhalle mit den vielen, zum Teil sehr seltenen, Greifen und Eulen. Gegen 13.30 Uhr
erreichten wir nach guter Rückfahrt wieder das Hamberger Feld. Dort wurde in Begleitung
von Brigitte Lange vom Osterholzer Kreisblatt und einigen NABU-Mitgliedern „unser”
Turmvogelweibchen wieder in die Freiheit entlassen. Der Vogel flog sofort auf und
drehte anschließend eine große Runde in unserer Nähe, so, als wenn er sich bedanken wollte.
Inzwischen ist der Vogel wieder am und in der Nähe des Trafos mehrfach beobachtet worden.
Es hat derzeit den Anschein, als wenn der zweite, innere Nistkasten als Schlaf- und
Ruheplatz genutzt wird. Wir warten jetzt gespannt auf das nächste Jahr: Werden wir dann
im dritten Jahr hintereinander wieder junge Turmfalken am Trafo erleben, die von „unserem”
Turmfalkenweibchen abstammen?
Hinweis für Interessierte: Informationen über die „Wildtierauffangstation Rastede”
finden Sie im Internet unter
www.wildtierstation-rastede.de. Auch ein Besuch dort lohnt sich.
Vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.
(G. Becker)
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Auf den Spuren der Vögel mit Grundschülern aus Hambergen
23.04.08: Sachkundeunterricht mal anders
Der Schulförderverein der Grundschule hatte die Idee, gemeinsam mit uns wurde sie
umgesetzt: Sachkundeunterricht mit Schülerinnen und Schülern der zweiten Klassen der
Grundschule Hambergen direkt in der Natur. Ziel war es, den Zweitklässlern unsere
Vogelwelt im Bereich der Schule und im Wald näher zu bringen.
An drei Tagen war jeweils um 8.00 Uhr Treffpunkt an der Grundschule vor dem Haupteingang.
Ich informierte die Kinder zunächst kurz, was miteinander erlebt werden sollte und schon
ging der praktische Teil los. Anhand von zwei mitgebrachten Vogelnestern (Amselnest in
einer Astgabel und Teile eines Mehlschwalbennestes) wurde über die unterschiedlichen
Bauweisen und Formen von Nestern gesprochen. An den tragenden Balken der Überdachung im
Eingangsbereich konnten weitere Nester (u.a. vom Hausrotschwanz und Sperling) begutachtet
werden. Anschließend gingen die Kinder gemeinsam mit mir und den jeweiligen
Klassenlehrerinnen (Staffetius, Hintz und Kesting) zum Windhorn, dem etwas südlich von
der Schule gelegenen Waldstück. Hier konnte viel gehört und entdeckt werden:
Vogelstimmen, Federn auf dem Boden, Nester in den Bäumen und natürlich eine ganze
Menge Vögel. Es wurde viel erklärt, allerdings war darauf zu achten, dieses in
kindgerechter Form zu bringen, damit die Schülerinnen und Schüler nicht überfordert wurden.
Das Interesse bei den meisten Kindern war sehr groß. Das konnte ich den vielen Fragen und
dem Erzählen von Selbsterlebten im häuslichen Garten entnehmen. Bei einigen Kindern war es
sehr erstaunlich, wie viel auch schon bekannt war. Die Höhepunkte beim Besuch des Waldes
waren
- Das Beobachten des Kleibers, wie er eine alte Spechthöhle bezog, um dort seine Jungen
auszubrüten und groß zu ziehen
- Eine große Federmenge am Boden, die davon zeugte, dass der Habicht eine Ringeltaube
geschlagen hatte (Der dabei erklärte „Tatvorgang” wurde von den Mädchen und Jungen
relativ gelassen aufgenommen: „Das ist in der Natur nun mal so!”)
- Die Vertreibung eines in der Luft kreisenden Bussards, der von mehreren Rabenkrähen
immer wieder attackiert wurde, bis er das Weite suchte
Die Führungen dauerten jeweils zwischen 60 und 90 Minuten. Am ersten Tag war noch ein
Abschlussbesuch in der Klasse dabei, um mir das im Sachkundeunterricht Vorbereitete und
Gelernte zu zeigen. Abschluss bildete ein kleine Frage- und Antwortrunde. Dabei stellte
mir ein kleines Mädchen die Frage: „Warum machst Du das eigentlich?” Gemeint waren
meine Führungen und Exkursionen. Ja, was antwortet man darauf? Ich hoffe, meine Antwort war
zufriedenstellend: „Mir macht es viel Spaß, den Kindern und Erwachsenen die Natur
vorzustellen und ihnen das, was ich darüber weiß, näher zu bringen!”
(G. Becker)
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Junge Eulen in Hambergen
20.08.08: Ina und Gina berichten
Hallo, wir sind 2 Mitglieder vom NABU Lilienthal und haben am 6.6.08 und am 2.7.08 den NABU Hambergen besucht.
Davon wollen wir jetzt erzählen: Wir heißen Ina (14) und Gina (15) und sind riesengroße
Eulenfans. Deshalb haben wir Kontakt zum NABU Hambergen aufgenommen und konnten uns mit
Gerold Wieting und Gerd Becker treffen.
Beim 1. Besuch haben wir uns an der Kirche getroffen
und sind zu einer Waldkauzbruthöhle gefahren. Der Waldkauz zeigte sich aber leider nicht.
In der Scheune nebenan konnten wir noch einen Schleiereulenkasten sehen. Bei einem Trafohaus
konnten wir einen Schleiereulen-Altvogel fliegen sehen und im Kasten ausgeschlüpfte Küken und
2 Eier fotografieren. Wenn der Altvogel im Kasten geblieben wäre, hätten wir ihn auch auf
die Hand nehmen können. An der alten Schule konnten wir dann einen Mauersegler beobachten.
Danach waren wir bei dem anderen Trafohaus und durften Turmfalkenküken durchs Spektiv sehen.
Als Nächstes sind wir in das NSG Heilsmoor gefahren, um dort Raufußkauz-Nistkästen zu sehen.
Zum Abschluss konnten wir noch Uhus beobachten.
Beim 2. Besuch waren wir noch einmal beim Trafohaus und konnten eine fast flügge Schleiereule
auf die Hand nehmen. Da wir so etwas vorher noch nie gemacht haben, war es ein tolles Erlebnis.
Beide Besuche waren sehr interessant und lehrreich und wir möchten uns dafür bei Gerold Wieting
und Gerd Becker ganz herzlich bedanken.
Wenn jemand uns vielleicht etwas über Eulen im Landkreis Osterholz erzählen kann oder uns welche zeigen kann, bitte
eine Email an:
Ina und Gina
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Junger Waldkauz im Carport
31.05.08: Überraschende Entdeckung
Ausgerechnet einen für ihn nicht ungefährlichen Pkw-Unterstand hatte sich ein junger Waldkauz für
seinen Tageseinstand ausgesucht. Für Familie Wohltmann, Carportbesitzerin und Entdecker, war
dieser junge Kauz ein ungewohnter und eindrucksvoller Anblick zugleich: Was war das für ein Vogel,
was ist zu tun? Guter Rat gleich nebenan: Heinz Kramer und Gerold Wieting (NABU-Aktive) eilten
sofort an den Fundort und klärten auf.
So erfuhren die Versammelten, Kinder und Erwachsene, etwas mehr über den jungen Waldkauz, der
offensichtlich aus einer Aufzucht auf dem benachbarten Grundstück mit hohem Baumbestand stammt;
dort konnte Heinz Kramer häufig nächtliche Bewegungen und Rufe wahrnehmen. Die Vermutung, dass
dort Jungeulen aufgezogen würden, wurde nunmehr durch den bereits kräftig entwickelten Nachwuchs
bestätigt. Dorthin setzte ihn Heinz auch wieder zurück. Seine Bettelrufe wurden noch bis tief in
die Nacht hinein verhört, bis er schließlich von den Altvögeln wieder versorgt wurde.
(G. Wieting, Fotos: Wohltmann)
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Gemeinsames Frühstück nach dem Entkusseln
29.01.07.: Abschluss für die Beteiligten
Abschließender Höhepunkt des Heilsmoor-Einsatzes war das am nachfolgenden Feitag vom
Samtgemeindebürgermeister spendierte Frühstück in der Pausenhalle der KGS, das von Klaus-Dieter Lüken
und Thomas Körting souverän und eindrucksvoll inszeniert wurde. Klaus-Dieter Lüken, der zusammen mit Thomas
Körting auch die Entkusselungsaktion organisiert und geführt hatte, war in der Anmoderation froh, dass alles
so gut gelaufen war und dass Einsatz und Ergebnis vorzeigenswert gewesen sind. Es waren 2 tolle Tage und
zudem die bis dahin einzigen Wintertage in dieser Periode überhaupt gewesen, ein tolles Erlebnis.
Samtgemeindebürgermeister Bernd Lütjen, der diesmal selbst im Einsatz war, betonte, dass er das Frühstück
gern ausgegeben habe. Beeindruckend für ihn war der Einsatzwille der SchülerInnen, die sich durch schweres
Gelände bewegen mussten. Ellin Nickelsen, Leiterin der KGS Hambergen, war beeindruckt von der Schönheit des
Moores, nachdem sie sich selbst ein Bild vom Einsatz gemacht hatte. Sie regte an, das Moor für den Unterricht
zu thematisieren und aufzubereiten, Flora und Fauna gäben sicherlich Stoff dafür.
Gerold Wieting, der zusammen mit Ingo Müller-Reich und Dietmar Wonneberger den NABU repräsentierte, hob noch
einmal die Bedeutung der Entkusselung hervor: Die Sicherung des Lebensraum Moor, um die hier typischen
Arten von Flora und Fauna im Raum Hambergen zu halten. Daran hat die Schule mit ihren Schülern und
Lehrkräften einen großen Anteil, der auch öffentlich als beispielhaft vorgestellt werden sollte, um
gleichsam auch Unterstützung zu mobilisieren. Das Moor wäre sonst nicht zu halten.
„Gebt uns eine Woche!”, resümierte Herr Ries am Ende des Mooreinsatzes, nachdem er das erfolgreich
„bearbeitete” Gelände betrachtete.
(G. Wieting)
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Althandy-Sammelstelle beim FC Hambergen eingerichtet
16.12.06.: Ziel sind 300 gesammelte Handys für das NABU-Projekt Untere Havel
Ab sofort können unbrauchbare Handys auch im Vereinsheim des FC Hambergen abgegeben
werden.
Heino Mahnken, kommissarischer Vorsitzender des Vereins, war sich nach vorausgegangenem
Informationsgespräch mit Gerold Wieting, selbst langjähriger Herren- und Jugendtrainer des FC,
rasch sicher:
„Recycling von Althandys für die Renaturierung der Unteren Havel − ein überzeugendes Konzept, da helfen wir gern!”
Für eine Überraschung sorgte der ebenfalls anwesende Jugendleiter der Fußballabteilung, Michael Bierwald: Gleich 8
mitgebrachte Handys versenkte er in die Sammelbox und war sich sicher, dass noch viele hinzukommen werden.
Das kann man durchaus vermuten, denn die Fußballsparte des Vereins unterhält 6 Herren- und 10 (!)
Jugendmannschaften, zusammen mit den Teams aus der Tischtennisabteilung sind die Voraussetzungen dafür
sehr ansprechend. Dank eines gut funktionierenden Informationsnetzwerks sollen Trainer und Betreuer
gebeten werden, in ihren Mannschaften für diese Aktion zu werben.
Dietmar Wonneberger und Gerold Wieting, Handy-Projektbetreuer, bedankten sich im Namen der NABU-Gruppe für
die Unterstützung und schlossen weitere gemein-same Aktionen nicht aus.
Neue Zielmarke: 300 Althandys aus Hambergen. Mit der Einrichtung einer weiteren Handysammelstelle beim
FCH verfolgt die NABU-Gruppe das Ziel die Sammel-aktion im Samtgemeindebereich zu vernetzen
um die Abgabewege zu verkürzen. Es sind noch längst nicht alle unbrauchbaren Handys eingesammelt, täglich
kommen neue hinzu. An der Sammelstelle der Fa. Tecklenburg wurden bisher fast 90 Handys abgegeben,
ein für Hambergen gutes Ergebnis; vielen Dank an die Spender!
Erklärtes Ziel ist, 300 unbrauchbare oder nicht mehr benötigte Handys aus dem Raum Hambergen einzusammeln.
Das ist zu schaffen.
Auf den 300. Spender wartet eine Überraschung!
(G. Wieting)
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